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Chartreux

Datum: Samstag, 20. Dezember 2008, 17:54
Autor: Chartreux
Kategorie: Katzenrassen: Chartreux
Die Chartreux, deutsch Kartäuser, ist eine französische Rassekatze mit blaugrauem Fell und bernsteinfarbenen Augen.

Die Chartreux ist kräftig und muskulös, der Kater größer als die Kätzin. Schädel und Schnauze sind bei beiden gut ausgeprägt, ebenfalls der Brustkorb. Der Kopf ist trapezförmig. Beim Kater umrahmen die Backen das Gesicht wie eine Kapuze. Die mittelgroßen Ohren sind relativ eng und hoch gesetzt und stehen aufrecht, was dem Gesicht einen aufmerksamen Ausdruck verleiht. Die leicht schräg platzierten Augen haben eine intensiv gelbe Farbe. Das Fell ist einfarbig blaugrau, kurz, dicht und leicht wollig. Als Fehler gelten grüne Augen, lange Haare und weiße Flecken.

Die Chartreux ist eine sehr freundliche, intelligente, gelehrige, aber auch sehr selbständige Katze. Das über Jahrhunderte lange Überleben in freier Wildbahn hat der Chartreux bis in die heutige Zeit die Ursprünglichkeit der Naturrasse erhalten.

Geschichte

Die Chartreux kommt ursprünglich aus den Bergen Syriens. Im 13. Jahrhundert wurde sie unter den Namen: Syrerkatze, Malta-Katze, Zypern-Katze nach Europa gebracht, wo sie in Italien erstmals im 16. Jahrhundert urkundlich als Syrerkatze vom italienischen Naturhistoriker Ulisse Aldrovandi schriftlich erwähnt und abgebildet ist. Der heutige Standard und die Charakterisierung der Chartreux entspricht bis ins Detail der damals treffend beschriebenen Syrerkatze. Diese importierte Naturrasse, die später Chartreux genannt wurde, hat sich in Frankreich – vermutlich in geschlossener Population – relativ rein erhalten. Ab 1920 wurde sie erstmals in der Bretagne systematisch gezüchtet.

Da im Zweiten Weltkrieg die Zahl der Rassekatzen knapp war und da man Inzucht vermeiden wollte, wurde zeitweise die Britisch Kurzhaar (BKH) mit der französischen Chartreux gekreuzt, was heute nicht mehr erlaubt ist. Anfang der 70er-Jahre wurden die blauen Farbschläge beider Rassen vom internationalen Zuchtverband FIFe unter dem gemeinsamen Namen Chartreux zusammengefasst, in Deutschland und Österreich eingedeutscht zu Kartäuser. Zudem wurden Perserkatzen eingekreuzt, was die Merkmale der ursprünglichen Chartreux zunehmend verdrängte; nur die typische blaue Färbung des Fells und die Augenfarbe erinnerten im Wesentlichen an diese Rasse.

Parallel dazu wurden die wenigen ursprünglichen französischen Chartreux weiterhin gezüchtet, vor allem in Frankreich und den Benelux-Ländern, aber nicht mit anderen Rassen gekreuzt. So blieben die Merkmale der Chartreux bis heute erhalten. Durch die Bemühungen des Präsidenten des Club Du Chat Des Chartreux, Jean Simonnet, der in mehreren Veröffentlichungen die Unterschiedlichkeit der Rassen BKH und Chartreux dargestellt hatte, erkannte 1977 die FIFe die Chartreux als eigenständige Rasse mit eigenem Standard an. Heute darf sich nur noch die Chartreux Kartäuser nennen, was aber nicht verhindert, dass einige Züchter der Britisch Kurzhaar die blauen Vertreter der Rasse immer noch als Kartäuser anpreisen.

 

Quelle: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Chartreux aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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