Beitrag-DetailsSavannah-Katze |
| Datum: Samstag, 20. Dezember 2008, 18:06 |
| Autor: Savannah |
| Kategorie: Katzenrassen: Savannah |
| Die Savannah ist eine recht junge und exotische Hauskatzenrasse, die aus der Kreuzung eines Servals mit einer Hauskatze entstanden ist. Heute ist die Savannah eine von der TICA anerkannte Rasse. Geschichte Die erste Verpaarung eines Servals mit einer Siamkätzin gelang Judy Frank 1980 und wurde Quellenangaben zufolge "Surprise" getauft. Joyce Srouve von der BJ-Game Farm, New Horizon bzw. A1-Savannahs brachte die Zucht der Rasse Mitte der 1990er Jahre erst so richtig in Schwung. Ihr gelang wiederholt die Zucht von F1-Generationen. Aussehen Die Savannah ist eine große, schlanke Katze mit langen Beinen, langem Hals und schmalem, kleinem Kopf und großen Ohren. Das Fell weist wie beim Serval eine Tupfenzeichnung auf. Im Allgemeinen ist die Färbung der Savannah ein goldener bis beigefarbener Grundton mit heller Unterseite. Aber auch andere Färbungen sind bekannt, da diese auch von der eingekreuzten Rasse abhängt. Wegen der Sterilität der Kater in den ersten Generationen mussten Hauskatzen eingekreuzt werden. Hierzu wurden die verschiedensten Rassen benutzt, allen voran die Bengal-Katze, aber auch Ägyptische Mau, Ocicat, Orientalisch Kurzhaar und sogar Maine Coon. Heute stehen aber genügend fruchtbare Savannah-Kater zur Zucht zur Verfügung, so dass Savannah x Savannah-Verpaarungen zum Standard geworden sind. Ziel der Zucht ist es, die Savannah wie das kleinere Abbild eines Servals erscheinen zu lassen. Obwohl kleiner als ein Serval dürfte sie trotzdem in den ersten Generationen mit einem Gewicht von 10 kg und einer Schulterhöhe von bis zu 45 cm eine der größten Hauskatzenrassen sein. Die Größe nimmt mit den nachfolgenden Generationen ab, die Faszination bleibt aber auf Grund ihrer Fellzeichnung, ihrer hochbeinigen Erscheinung und der Bewegung einer Großkatze erhalten. Wesen Savannahs sind freundliche, gesellige Tiere, die sich hervorragend mit anderen Haustieren vertragen und auch durch ihre verspielte Art schnell Freundschaft mit Kindern schließen. Sie sind hochintelligent, zeigen die Anhänglichkeit zu ihrem Menschen durch Kopfnüsse und folgen ihm auf Schritt und Tritt. Nicht gerade hauskatzentypisch ist ihre Einstellung zu Wasser, denn sie planschen auch gerne mal im Wassernapf oder folgen einem in die Badewanne. Türen stellen nur eine Unannehmlichkeit dar, nach oben gestellte Türklinken eine Herausforderung für wenige Wochen. Ihre Reaktionszeit und die Sprungkraft ist der normalen Hauskatze bei weitem überlegen. Savannahs schleichen sich bis auf gut einen Meter an ein Spielzeug an, bleiben stehen, um es dann mit einem grossen Satz und weit von einander gespreizten Vorderläufen zu ergattern. Wenn sich das Spielzeug im Flug der Katze in eine andere Richtung bewegt, so steuert die Savannahkatze noch vor der Landung in die Richtung und nimmt ungehindert die Verfolgung auf. Eine Savannah ist nach fast drei Jahren ausgewachsen, und in der Lage aus dem Stand auf einen Schrank von über zwei Metern Höhe zu springen. Bei einer normalen Hauskatze ist dies praktisch nicht möglich. Streicheleinheiten dankt sie mit lautem und kräftigem Schnurren. Auch die Art des Miauen kann in mehreren Stufen sein. Vom normalen Miauen bis zum stossartigen Biou Biou wenn sie jemanden ruft. Wenn ihr was nicht passt kann sie, fast einem Ziegengemecker ähnlich, miauen. Trotz ihrer Abstammung von einer Wildkatze ist die Savannah in Bezug auf Haltung schon in den ersten Generationen mit der anderer Hauskatzen vergleichbar. Mittlerweile werden die Savannah Katzen in den Klassen von F1 bis F6 unterteilt. Es ist empfehlenswert sich vor dem Erwerb einer dieser prachtvollen Tiere beim zuständigen Tieramt zu erkunden, da die Haltung je nach Land erst ab einer bestimmten F-Klasse erlaubt ist. In New York ist die Haltung von Savannahs streng verboten. Neu soll auch in der Schweiz die Haltung erst ab der F5 erlaubt werden.
Quelle: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Savannah-Katze aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |